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Lagerbericht Trainingslager Dijon mit Youth vom 1.-8. März 2025

13. März 2025

Samstag, 1.3.2025

Bericht von Sienna, Nina R und Amelie

Am Samstag haben wir uns alle um 7:20 am Luzerner Bahnhof getroffen. Von dort sind wir mit dem Zug nach Zug gefahren. Von dort sind wir mit dem Zug nach Zürich gefahren. Am Bahnhof konnte man noch etwas kaufen oder ein Spiel spielen. Um 9:34 sind wir mit dem TGV nach Dijon gefahren im Zug konnte man noch die Rennen für den Wettkampf in Liestal besprechen. 

Als wir in Dijon angekommen sind, sind wir mit dem Tram zu unserer Unterkunft gefahren. Dort hatten wir Pause, um unsere Sachen auszupacken. Etwa 1 h Später sind wir mit dem Tram in die Stadt gefahren und haben dort Wasser gekauft. Danach hatten wir ein Training, um unser Wassergefühl im neuen Becken zu bekommen. Nach dem Training haben wir alle zusammen z’Nacht gegessen, etwas später haben wir noch die Regeln besprochen und sind dann wieder ins Zimmer und sind dann schlafen gegangen.

 

Sonntag, 2.3.2025

Bericht von Lucien, Manuel, Christian

Nach der kühlen ersten Nacht von Samstag auf Sonntag gab es erstmal Frühstück. Das Frühstück war etwas enttäuschend, da wir nicht einmal Croissants bekommen haben, die eigentlich typisch für Frankreich sind. Nach dem mittelmäßigen Frühstück ging es um 8:30 ins Hallenbad zum Aufwärmen. Nach dem Aufwärmen ging es los mit dem Schwimmen. Der erste Teil des Trainings war noch harmlos, und alle dachten, es gäbe weiterhin ein einfaches Training. 

Leider hatten sich dabei alle getäuscht! Es wurde strenger und strenger. Sascha sagte, es kämen 3x 100m, 25m Delfin degressiv und danach 75m locker nach Wahl. Das änderte sich leider zu 4x 100m Delfin mit Flossen, was sehr anstrengend war. Der letzte der 4x 100m musste schneller geschwommen werden als die 100m Delfin PB. Das schafften fast alle, außer Christian, der beim ersten Versuch zu langsam war. Schlussendlich musste er noch einmal schwimmen, während sich die anderen mit 200m Social begnügten. 

Als alle dachten, das Schlimmste sei überstanden, kam Sascha mit einem weiteren strengen Set: 12x 50m Kraul, 200m Kraul Pace. Das war noch anstrengender als die vorherige Aufgabe. Nach diesem Set waren alle sehr erschöpft, oder besser gesagt halb tot! Nach dem Training haben wir uns noch gedehnt. Das Mittagessen war dann aber gut! Es gab französische Wurst mit Couscous. Nach der Mittagspause ging es dann wieder zurück ins Hallenbad zum Athletik und Schwimmen. Im Athletikhaben wir uns gut auf das Schwimmen vorbereitet. Alle wussten schon, dass das Nachmittagstraining noch strenger sein würde als das Vormittagstraining. 

Das hat sich später dann auch gezeigt. Im Nachmittagstraining mussten wir uns zwischen 200m Kraul und 100m Delfin entscheiden. Die meisten entschieden sich für 200m Kraul. Als die Krauler bereit waren, sprangen die ersten Schwimmer:innen ins Wasser und schwammen so schnell sie konnten. Nach den Kraulern kamen die Delfinschwimmer:innen dran und mussten auch so schnell wie möglich schwimmen. Während dieser Rennen haben einige Schwimmer:innen neue PBs aufgestellt (Christian, Lucien, Yanis, Nina R., Amelie, Sienna). 

Nach den ersten Rennen mussten wir die Rennen nun gebrochen schwimmen: die Krauler 100m + 50m + 50m und die Delfinschwimmer:innen 50m + 50m + 50m. Zum Schluss des Trainings gab es dann noch 4x 50m Sprint für die Kraulschwimmer:innen und 50m Sprint für die Delfinschwimmer:innen. Nach diesem anstrengenden Training ging es dann zum wohlverdienten Abendessen. Zum Abendessen gab es die Reste des Mittagessens und Pasta, die so hart wie Chips war. Nach dem Abendessen gingen wir dann zurück in unsere Zimmer, und später spielten wir noch Blindekuh unten im Vorraum der Unterkunft. Das war ein sehr anstrengender Tag!

 

Montag, 03.03.2025

Bericht von Petra, Cheryl und Shania

Heute Morgen um 7:00 Uhr, hatten wir ein leckeres Frühstück. Nach dem Frühstück gingen wir ins Hallenbad und mussten ein Langstrecken Training schwimmen. Es war sehr anspruchsvoll und mussten viele 400 hunderter schwimmen. Am Schluss des Trainings mussten die älteren Youth 6x50m PB schwimmen und die jüngeren 12 Starts machen.

Als nächstes gingen wir zum Mittagessen und es war sehr lecker, nachher mussten wir in der Unterkunft eine Mittagspause machen. In der Pause mussten (Petra, Cheryl und Shania) den Bericht schreiben. Die meisten haben auch geschlafen. Einige Zeit später hatten wir Athletik. Ein Paar von den Youth gingen in den Carrefour ausser Julia und Petra.

 

Dienstag, 4.3.2025

Bericht von Anamay und Julia

Wir hatten um 07.00 Uhr Frühstück und sind am 07.30 Uhr los gelaufen ins Bad. Im Bad haben wir uns umgezogen und uns in der Halle aufgewärmt. Am 08.00 Uhr sind wir ins Wasser. Wir hatten ein Intensives-Technik-Training, zwischendurch haben wir auch noch die Wenden gefilmt und angeschaut, was wir in Zukunft besser machen könnten.

Das Training dauerte bis am 10.00 Uhr, danach haben wir uns umgezogen und unsere Haare getrocknet (die Jungs natürlich nicht). Sascha war in dieser Zeit auf der Treppe in der Sonne - Er hat sich gebräunt. (Anmerkung der Redaktion: Und die Ruhe genossen ohne die Kids 2-3 Minuten am Tag 😉). Um 10.30 Uhr sind wir zurück zu unserem „Hotel“ gegangen.

Um 10.55 Uhr sind wir ins Judo gegangen und Sascha hat uns alle auseinandergenommen (nur Christian nicht das hat Melanie gemacht) ab diesem Tag hat Christian den Namen Christina.

Wir sind um 12:00 Uhr zurückgekommen und danach sind wir zu Mittagessen gegangen (Es gab wie immer eine kleine Portion). Dann hatten wir 1h30min Pause und danach ging es für uns wieder ins Wasser, wo wir zwei Lagen auswählen sollten und danach 200m Broken und 6x50m RP (Race Pace – Also die Geschwindigkeit im Wettkampf simulieren) machen mussten.

Danach ging es für uns wieder ins „Hotel“, dort assen wir zu Abend. Ein Paar von uns haben sich dann noch ausgetobt und wir haben nachher alle zusammen noch Spiele gespielt.

 

Mittwoch, 5.3.2025

Bericht von Simona und Mia

Als wir heute Morgen aufgestanden sind, waren wir bereits sehr müde von den vorherigen Trainings, die wir an den vorherigen Tagen absolviert haben. Nach dem Morgenessen sind wir erstmal in das Hallenbad gegangen und haben uns umgezogen. Wir wussten schon, dass es heute ein anstrengendes Training geben wird, weshalb wir unseren Wettkampfanzug bereits eingepackt haben. Alle dachten, dass wir den Anzug erst nach einer Weile brauchen würden. Aber dann sagte Sascha, dass wir den Anzug bereits vor dem Einschwimmen anziehen müssen. Damit hat niemand gerechnet! 

Nach dem Aufwärmen mit Anzug mussten wir einen 50er voll schwimmen. Einige haben sogar PB gemacht (Shania, Lilly, Cheryl, Yanis, Simona, Petra, Manuel und Ginny). Nach dem ersten 50er mussten wir uns ausschwimmen, da wir nach dem ersten 50er, nachher noch einen schwimmen mussten. 

Beim 2ten 50er voll musste man versuchen, seine Zeit nochmals schneller zu schwimmen, was nur die wenigsten schafften (Lilly, Simona, Petra, Amelie, Noé, Manuel, Christian und Ginny). Nach den zwei anstrengenden 50ern voll gab es dann noch ein relativ entspanntes Training. 

Nach dem Training sind wir zurück ins Hotel gegangen, und haben uns fürs Mittagessen fertig gemacht. Es gab endlich mal etwas Gutes zu Mittagessen. Teigwaren mit Bolognese-Sauce. Während der Mittagspause konnten sich alle gut entspannen. Nach der Mittagspause gingen wir wieder zurück ins Hallenbad und haben uns für das extensive Training eingewärmt. 

In diesem Training mussten wir einen 30min Test absolvieren, der sehr anstrengend war für die meisten. Die meisten konnten ihr Ergebnis vom letzten Mal deutlich verbessern. Nach diesem anstrengenden Test gab es noch ein erweitertes Ausschwimmen und am Schluss noch 2 50er Delfin voll. Nach dem Training sind wir dann direkt Essen gegangen.

 

Donnerstag, 6.3.2025

 Bericht von Ginny, Lilly und Nina D

Heute Morgen war ganz normal sind früh aufgestanden und dann ab zum Frühstück. Das Trainig war Technik mit Viedeoanalyse in allen Lagen danach hatten wir ein Athletik Training, welches sehr streng war. Es gab ein Kraft Teil mit Klimmzügen und Gewicht, ein «Team of Two» Workout in welchen wir je 500m Rudern und 15 synchron «Burpes over the bear» (Anmerkung Redaktion: hier ist «bar» – Langhantel gemeint und nicht ein Bär 😉) machen mussten und zum Schluss noch 500m je voll Rudern. 

Nach der Athletik gab es Nudeln, Cordon bleu und/oder Falafel zum Mittagessen. Nach dem Essen hatten wir zwei Stunden Ruhezeit. Die wir selbst gestalten durften. Die einen Schlafen und die anderen spielen ein Spiel. Um fünf vor drei haben wir uns getroffen für aufs Tram loszulaufen. Mit welchem wir zum Stadtteil von Dijon gefahren sind. 

In der Stadt haben wir zuerst einen Sehenswürdigkeit Rundgang gemacht und danach durften wir noch eineinhalb Stunden frei entscheiden, was wir machen. Die meisten waren Shoppen oder etwas essen. Als wir zurückkamen, gab es direkt Abendessen. Nach dem Essen haben alle zusammen Spiele gespielt. Um 21Uhr waren alle im Zimmer und gingen früh schlafen.

 

Freitag, 7.3.2025

Bericht von Noé und Yanis

Am Morgen sind wir um 6:30 Uhr aufgestanden. Um 7:00 gab es Frühstück. Die meisten assen Müsli mit Milch. Wir waren alle schon ein bisschen aufgeregt, weil wir wussten, dass es am Morgen im Schwimmtraining 40x50 Meter geben wird. Aber wir haben uns konzentriert beim Aufwärmen und konnten gut aufgewärmt in das Training starten.
Das einschwimmen war eher gemütlich aber wir hatten alle schiss vor dem Grant Hakett (ehemaliger australischer Olympiaschwimmer) Set (40x50m ).
Aber zum Glück war es nicht ganz so streng wie wir dachten. Leider hatten ein paar Schwierigkeiten das Grant Hakett Set zu schwimmen und mussten aussteigen.
Aber wir freuten uns auf das Mittagessen.
Zu unserer Überraschung spielten wir noch Basketball und Fussball. Leider hat sich Christian verletzt und konnte am Nachmittag nicht mehr schwimmen. Dann habe es richtig leckere Pommes zum Mittagessen und es gab auch noch einen Burger.
Dann konnten wir in die Mittagspause und überlegten uns ein Rennen, das wir am Nachmittag schwimmen wollten.
Am Nachmittag haben ein paar Limiten geschwommen und aber auch viele PB‘s.
Vom Abendessen waren wir nicht so begeistert aber umso mehr von den Spielen die wir noch gespielt haben. Dann gingen wir müde ins Zimmer und als wir schlafen wollten, kam von oben noch viel Krach. Aber wir konnten gut einschlafen.


Samstag, 8.3.2025

Bericht von Sienna, Nina R und Amelie

 

Früh, wie jeden Morgen des Lagers, wachten alle sehr früh auf und schauten auf ihrem Handy, um den Wecker aufzuhören. Doch da sahen wir eine Nachricht von unserem Trainer Sascha, dass wir erst um 07:25 uns treffen müssen, obwohl alle schon frühestens um 6‘ Uhr aufgestanden sind. Müde gingen ein paar sich wieder hinlegen. Also erst später trafen wir uns wieder zum Frühstück. Nach dem Frühstück liefen alle zur Schwimmhalle. 

Das heutige Training war Langstrecken schwimmen. Nach einer Weile holte uns Sascha aus dem Wasser und teilte uns in zwei Gruppen ein. Während Sascha mit der anderen Gruppe etwas anderes machte, blieb die andere Gruppe beim Wasser und machten Starts. Kurz danach kam die Gruppe zurück und wir fragten aufgeregt, was sie gemacht haben. Sie gingen zu einem 20 Meter tiefen Becken und schauten einer Tauchergruppe zu. Nun waren wir an der Reihe und schauten ihnen ebenfalls zu, mit dem Kopf ins Wasser gestreckt. 

Gerade danach durften wir eine ~Scheren~Stein~Papier~ Abschlussstaffel schwimmen. Alle waren sehr zufrieden mit der Gruppen Einteilung und der Staffel. Alle schwammen ihre letzte 50 Meter im Becken. Sobald wir aus dem Wasser waren, machten wir ein Foto mit dem Paralympischen Schwimmer Hector Denayer (Anmerkung der Redaktion: Petra holte sich sogar ein Autogramm!).

Später als wir aus dem Wasser waren, gingen alle eine halbe Stunde packen und hatten unser Z’Mittagsessen. Zunächst gingen wir zurück zu unserem Zimmer und nahmen unsere Koffer und somit war unsere Zeit bei den CREPS (Centre de Ressource et d’Expertise à la Performance Sportive) fertig. 

Infolge nahmen wir das Tram zum Bahnhof und nahmen noch kleine Snacks bei einer Bäckerei. Daraufhin gingen wir zu unserem Zug, der TGV. Ein paar spielten im Zug spiele miteinander oder verbrachten ihre Zeit am Handy. Gleich etwa 2 Stunden später kamen wir in Basel an. Zunächst gingen wir auf dem Zug nach Luzern. Im Zug waren alle ein bisschen beruhigter, weil alle sehr müde waren. 

Wir stiegen aus dem Zug, zufrieden mit unserer langen Reise, dort warteten mit offenen Armen unsere Eltern. Alle verabschieden sich voneinander und gingen nachhause.

Ich denke alle haben sich sehr gefreut nach Hause zu kommen, aber das Intensive Trainingslager war sehr erfolgreich mit vielen PB’s (persönlichen Bestzeiten), neuen Freunden aus Dijon und einer Begegnung mit einem Medaillen Gewinner an den Paralympics in Paris!

Goooo STL!

 

Fazit des Trainers:

Das TL in Dijon war kurz und sehr erfolgreich. Alle Schwimmer: innen wurden gefordert und gaben ihr Bestes. Der Aufbau der 12 Trainings war in ein Techniktraining (meist mit Videoanalysen und Video-loop, wo sich die Athlet: innen selbst beobachten konnten), gefolgt von einem intensiven Training, welches die Vorbelastung für die darauffolgende Sprint-Einheit (meist mit Wettkampfanzug) war. Abgerundet wurden diese 3-mal sich wiederholenden 4 Trainings-Inhalte jeweils mit einer extensiven Wassereinheit, wo die technischen Erkenntnisse umgesetzt oder aufgestautes Laktat abgebaut werden konnten.

Umrandet wurde das Training im Wasser mit Einheiten an Land, welche meist Melanie in Form von Kraft- oder Athletiktraining realisierte. Auch hier wurden viele Weichen gelegt für beweglichere und bewusstere Abläufe im Wasser. Zudem waren wir einmal in einem Judo-Dojo, wo die Athlet: innen etwas aus ihrer Komfortzone gerissen wurden und auf einmal gegeneinander «fighten» durften (siehe angehängte Videos). Ebenso teilweise ausserhalb der Komfortzone spedierten die allabendlichen, gemeinsamen obligatorischen Spiele. 

Die Lager-Regeln wurden weitestgehend eingehalten, nur einige wenige durften eine oder zwei Zusatzeinheit geniessen und durften Reisen nach Hogwarts absolvieren, Treppensteigen und kleine Sprintspiele abspulen, damit die überflüssige Energie des Nachts nicht in Lautstärke umgewandelt würde.

Alles in allem ein sehr gutes Trainingslager, mit wenigen negativen Punkten wie zum Beispiel das nicht ganz für Sportler adäquate Essen, nur eine funktionierende Rückenstarthilfe und natürlich die Verletzung von Christian am 2. letzten Tag beim Fussballspiel. Just vor der Verletzung hatte ich die Kids noch darauf hingewiesen, dass man vorsichtig sein soll, da beim Basketball schnell mal ein Finger und beim Fussball gerne mal ein Fuss umknickt. Vielleicht habe ich es auch heraufbeschworen. Zum Glück war er nur 1 Training ausser Gefecht und ist schon fast wieder top fit!

Allen Teilnehmer: innen gratuliere ich zu den neuen PB’s und Limiten, aber auch für den Kampfgeist in den schwierigen Sets und das Beitragen zum Gelingen eines schönen Trainingslagers. Zum Schluss möchte ich mit den letzten Worten des Berichts von Sienna, Nina R und Amelie enden:

Goooo STL! – und zwar schon bald, in Liestal an diesem Wochenende 😉

 

Foto aus der Piscine Olympique in Dijon, mit dem 2-fach Medaillengewinner an der Paralympics 2024 in Paris - Hector Denayer (2. Platz 100 Br, 3. Platz 200 Lagen)

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